Donnerstag, 28. Januar 2010

Waldeck

Hallo-
Ich war im Waldeck in den Jahren 1979-1982
und kann mich kaum mehr erinnern-hilf mir bitte auf die sprünge-frau behrmann ja an die kann ich mich erinnern-eine von den Erzieherinnen-
gruss sabine

Sabine Sander

Hallo
Ich bin sabine früher Sander ich war auch in der zeit von ca.79-81/82 im Waldeck unter anderem bei frau Behrmann

Mittwoch, 23. Dezember 2009

Es weihnachtet sehr......

Wir wünschen Euch allen ein ruhiges Weihnachtsfest und einen guten Rutsch!

Freitag, 11. Dezember 2009

Wir möchten Euch kennen lernen!

Gerne könnt Ihr mit uns auch persönlich in Kontakt treten, um uns Eure Erfahrungen zu schildern. Vieleicht mag man das eine oder andere nicht so gerne in den Blog schreiben. Wir freuen uns, dass sich hier einige Mädels öffnen. Vielen dank dafür!!

Hier ist unsere E-mail-Adresse: info@casa-consult.de

Wir freuen uns auf Euch!

Donnerstag, 3. Dezember 2009

Überforderte Eltern

Es gibt sie und gab sie immer. In den letzten Jahren hat sich dies jedoch verschärft. Wenn Eltern sonst Probleme haben, wie zu wenig Geld, keinen Job, Probleme mit dem Partner, Scheidung, Tod des Partners, Krankheiten, Depressionen u.s.w. und dazu noch allein erziehend sind, kann es zu Problemen führen, die unter Umständen böse enden können. Es muss nichts mal mit dem Kind zu tun haben. Das Problem ist ganz einfach: Das Kind braucht die Eltern 100%. Haben diese jedoch Probleme, sind die Eltern dann meistens gereizt, schreien rum, haben keine Geduld und sind nicht gut drauf. Das Kind kann dieses Verhalten nicht verstehen und reagiert selber überfordert. Sie werden dann selber nervös, können provozieren, auch gehorchen sie nicht mehr und ärgern die Eltern noch extra. Die Eltern jedoch können dann ganz schnell „explodieren“, Zimmerarrest als Konsequenz erteilen, rumschreien, drohen oder dann eben Kinder misshandeln. Leider kommt es vor, dass Kinder auch als „Blitzableiter“ herhalten müssen. Eine weitere Form ist dann die Vernachlässigung, sie wissen nicht mehr weiter, sie kümmern sich immer weniger um das Kind, waschen ihre Sachen unregelmässig und schauen auch sonst nicht mehr viel zu ihrem Kind. Das Kind kommt spät zur Schule, ist müde, aber auch gereizt und es geht ihm nicht gut, je nach dem kommen Aggressionen und/oder die Schulleistung bricht ein. Dann ist es höchste Zeit Gegensteuer zu geben. Meistens kommt das Jugendamt / die Vormundschaftsbehörde. Die machen das ganz einfach: das Kind kommt ins Heim und fertig. Was es auch gibt, die Eltern selber suchen beim Jugendamt Hilfe, aber meistens endet das Kind auch im Heim, die Eltern werden nicht selten dazu überredet. Es kommt auch vor, dass die Eltern zu viel drein schlagen, das Kind kommt ins Spital und der Ärger beginnt. Das Spital oder der Arzt ist verpflichtet bei Verdacht auf Kindmisshandlung die Behörden einzuschalten. Diese kommen meistens schnell, das Kind muss ins Heim. Fertig.

Aber auch Kinder können überfordert sein, besonders dann, wenn das Familienverhältnis gestört ist, bei Verlust des Vaters oder wenn die Eltern überfordert sind. Das Kind gibt ab, isst fast nichts mehr, ist lustlos, bleich, abgemagert, weigert sich und weint viel. Man sieht dem Kind die Traurigkeit gut an. Die Eltern wissen nicht mehr raus noch rein, überlegen sich ernsthaft das Kind ins Heim zu geben. Aber auch hier: Das Heim ist nicht die Lösung, das Problem lösen heisst das Zauberwort, das Heim kann das nicht.

Aber auch Erzieher, die überfordert sind, schreien rum, Strafen unkontrolliert, oder schlagen eben drein. Was auch Überforderung heisst: „Das Kind fliegt aus dem Heim“

Strafen in Kinderheimen / Jugendheimen / Erziehungsheimen:

Diese sind unterschiedlich, teilweise verletzend und sehr umstritten. Eine sehr fragwürdige Strafe ist, dass man das Wochenende nicht nach Hause kann. (Im Heim kann man normalerweise jedes zweite Wochenende nach Hause zu Mama und Papa.) Es gibt wohl nichts Schmerzhafteres für ein Kind, das sich auf die Eltern freut und danach wegen Strafe wieder 2 Wochen länger warten muss. Kinderrechtlich sehr fragwürdig aber auch für die Eltern sehr schmerzhaft. Dass es deswegen zu Aggressionen und psychischen Problemen kommen kann sollte klar sein. Auch die Strafe das Natel oder Anrufe nach Hause zu verbieten ist umstritten, denn das Kind braucht die Eltern und Freunde. Es gibt auch die Strafe, dass man ins Provisorium kommt. Schafft man dies nicht, kommt man aufs Schiff oder in eine andere Einrichtung.

Solche Strafen sind nicht so schlimm, kann jedoch zu einem Druck führen der wieder andere Probleme verursachen kann. Dem Kind sollte verständlich sein warum wie gehandelt wird und dass es eine Chance ist und keine Strafe.

Es kommt vor, dass das Provisorium im Time Out oder unter erschwerten Verhältnissen stattfindet. Was es besonders im Time Out geben kann sind absolute Kontaktsperren, das heisst, das Kind darf die Eltern und Verwandte nicht sehen und umgekehrt, auch Telefone sind nicht erlaubt. Diese Massnahme wird selten angewendet, kommt aber vor. Sie ist umstritten, da es den Kinder die Eltern vorenthalten kann und umgekehrt.

Heimweh

Wer kennt das nicht, weg von zu Hause, weg von Mutter und Vater, weg von der bekannten Umgebung, die Geborgenheit und Wärme gibt. Manche kennen das Heimweh auch nur schon, wenn sie ein paar Tage beim "Grosi" oder sonst bei einem Verwandten verweilen. Ich z. B war beim "Grosi", eine Woche war geplant, doch bald plagte mir das Heimweh, kam Bauchweh, Erbrechen, Appetitlosigkeit, nicht mal eine halbe Woche hielt ich aus. Als die Eltern früher kamen, hatte ich sehr grosse Freude. Mit dem Alter wurde es schwächer. In den Heimen ist es anders, das Kind muss 2 Wochen warten, bis es die Mutter umarmen kann, teils je nach Strafen 4 oder mehr Wochen. Welch ein Leid ein Kind da hat, kann ich sehr gut erahnen. Auch grössere Jugendliche können noch leiden am Heimweh. Man weiss dass sogar Soldaten im Krieg Heimweh hatten. Heimweh heisst nicht immer vermissen der Eltern, sondern weg von zu Hause im Allgemeinen.

Leider ist es so, wer an Heimweh leidet, kann psychosomatische Problemen bekommen, eben Erbrechen, Bauchweh, selten auch Fieber u.s.w. Je nach Alter des Kindes kann sich das anders verhalten.